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  Lebenslauf von Dietrich Blaufuß

  *1940 in Stettin, Studiendirektor i.R. in Erlangen
Studium der evangelischen Theologie ab 1959 in Erlangen, Hamburg und Heidelberg, Examina 1964 und 1967, Promotion 1971 (Reichsstadt und Pietismus, 1977) in Erlangen, nach kirchlichem Dienst (Ordination 1966) 1971-78 im staatlichen Hochschuldienst (wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät Erlangen) und 1978 bis 2004 im kommunalen gymnasialen Schuldienst in Erlangen. Aus der Geschichte und Theologie in der Frühen Neuzeit bildet der Pietismus den einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit (Bibliographie, Editionen, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Festschriften, Lexika; Rezensionen). Der zweite Schwerpunkt liegt in der konfessionellen Theologie im 19. Jahrhundert bei der Erforschung des über Europa hinaus wirkenden Wilhelm Löhe (Editionen, Sammelbände, Veröffentlichungen, Werkerschließungen). Mitarbeit in der Landeskirchengeschichte, im Vorstand des Vereins für bayerische Kirchengeschichte auch Initiator des „Arbeitskreis Deutsche Landeskirchengeschichte“ (ADLK) 1992 (Handbuch in zwei Auflagen). 2005 in Dubuque/IA Gründungs-Co-Präsident (bis 2011) der „International Loehe Society“ (ILoeS, Löhe-Konferenzen im Drei-Jahres-Rhythmus, bis 2013 drei Konferenz-Dokumentationen). 1992 Mitglied der „Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus“ (in deren Auftrag rund 15 Jahre Mitarbeit an der „Pietismus-Bibliographie“).