Lebenslauf von Hanspeter Marti

  *1947 in Glarus, Studium der Germanistik, Mediävistik und der französischen Sprachwissenschaft in Basel, Genf und Montpellier. 1976 Jacob Burckhardt-Auszeichnung der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung in Basel für die Lizentiatsarbeit „Schiller als Literaturkritiker in der Abhandlung Über naive und sentimentalische Dichtung“. Promotion 1982. Seit 1986 in verschiedenen vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützten Projekten beschäftigt. 1995 Gründung der Arbeitsstelle für kulturwissenschaftliche Forschungen. 1999 Ehrengabe der Martin Bodmer-Stiftung für einen Gottfried Keller-Preis, gemeinsam mit seiner Frau, Karin Marti-Weissenbach, für die Tätigkeit an der Arbeitsstelle für kulturwissenschaftliche Forschungen. Von März 2010 bis März 2013 Mitarbeiter an einem DFG-Projekt unter der Leitung von Robert Seidel (Universität Frankfurt a. M.), als dessen Ergebnis 2017 das Werk Rhetorik, Poetik und Ästhetik im Bildungssystem des Alten Reiches. Wissenschaftshistorische Erschliessung ausgewählter Dissertationen von Universitäten und Gymnasien 1500‒1800 erschien. Fortsetzung der wissenschaftshistorischen Erschliessung von weiteren einschlägigen Dissertationen des Alten Reiches sowie der Universität Basel im Rahmen der Arbeitsstelle. Seit Januar 2018 zusammen mit Karin Marti-Weissenbach und Thomas Marti Erarbeitung einer Geschichte der Zisterzienserinnenabtei Eschenbach, Kt. Luzern.
Spezialgebiet: Gelehrtenliteratur der Frühen Neuzeit, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Schweizer Klostergeschichte.