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Traditionsbewusstsein und Aufbruch - zu den Anfängen der Universität Halle

Traditionsbewusstsein und Aufbruch - zu den Anfängen der Universität Halle

Hg. von Hanspeter Marti und Karin Marti-Weissenbach.
Böhlau: Wien, Köln, Weimar 2019; gebunden; 150 Seiten; ISBN 978-3412516383.

Mit Beiträgen von Dietrich Blaufuß, Hanspeter Marti, Robert Seidel und Andres Straßberger.

Der Band stellt den Unterricht in verschiedenen Fächern der philosophischen und der theologischen Fakultät vor, indem vor allem das Wirken bislang vernachlässigter Hallenser Professoren veranschaulicht wird.

Die Forschung zur Universitätsgeschichte Halles war bisher stark auf Christian Thomasius, Christian Wolff und August Hermann Francke ausgerichtet. Dieser Band greift einen Komplementäraspekt auf. An ausgewählten Beispielen stellt er den Unterricht in Geschichte, Rhetorik und Homiletik vor und veranschaulicht das Wirken bislang vernachlässigter Hallenser Professoren wie Christoph Cellarius, Paul Anton, Johann Peter Ludewig und Daniel Herrnschmidt. Im Mittelpunkt der Interpretation stehen akademisches Kleinschrifttum (Dissertationen, Programme, Reden) und Vorlesungsnachschriften. Die unterrichtsgeschichtliche Perspektive ermöglicht neue Einblicke in den Wirkungsradius von Frühaufklärung und Pietismus im akademischen Alltag.

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